The Times They Are a-Changin’

„Es war die beste Zeit, es war die schlechteste Zeit, es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Dummheit…“ So beginnt Charles Dickens „Geschichte zweier Städte“. Die Handlung spielt vor zwei Jahrhunderten – die Formulierung könnte nicht aktueller sein. Ein kleines Virus versetzt die Welt in große Aufregung. Die politisch Verantwortlichen ringen um Lösungen. Niemand bleibt von den Auswirkungen verschont, sei es das harmlose Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit oder die dramatische Erkrankung nahestehender Personen.

Ist das Glas halb leer…

Viele kleine Geschäfte stehen vor dem Ruin. Ein professioneller Haarschnitt ist heute fast so illegal wie ein Glas Hochprozentiges zu Zeiten der US-amerikanischen Prohibition. Kaum eine Branche bleibt von den Auswirkungen der „Lockdown“-Phasen verschont. Zeit zur Besinnung. Zeit zur Orientierung. Zeit zum Verzweifeln?

 …oder halb voll?

Den Herausforderungen der Zeit zu begegnen erfordert Durchhaltewillen, Kraft, Ausdauer, Mut und – Kreativität. Die Krise zeigt, dass Veränderungen möglich und nötig sind. Was von COVID-19 einst bleibt, ist ungewiss. Schon jetzt zeigt sich aber, dass vieles in Bewegung kommt. Das Thema Digitalisierung gewinnt an Bedeutung. Die Pläne um den zügigen Netzausbau nehmen Fahrt auf und wer so gar keinen internettauglichen Anschluss besitzt, hat immerhin die Chance auf einen Starlink-Anschluss von Elon Musk – um das heißbegehrte Internet über einen Satellitenanschluss aus dem All zu nutzen. Was gestern Zukunftsmusik war, wird immer mehr zum Soundtrack einer neuen Zeit.

Wie wollen wir uns in Zukunft an diese Zeit erinnern? Wird es eine Zeit des Stillstands sein, die ausgesessen und durchgestanden werden will – oder eine Zeit des Aufbruchs, der neuen Möglichkeiten und Chancen? Wir haben es in der Hand! Es muss nicht die beste aller Zeiten werden. Aber eine gute, sinnvoll genutzte und kreative Zeit darf es schon sein.

Ihr professioneller Ghostwriter

Kai-Uwe Hüter

Schreiben Sie einen Kommentar